
DeSH startet Brandschutzzertifikat „ProtectZert“
Erste Betriebe erfolgreich zertifiziert
Mit den ersten erfolgreich absolvierten Audits geht das neue Brandschutzzertifikat „ProtectZert“ des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e. V. (DeSH) offiziell an den Start. Damit können Betriebe der Säge- und Holzindustrie ihre Brandschutzmaßnahmen strukturiert erfassen, bewerten und dokumentieren. Neben dem Nachweis hoher Sicherheitsstandards gegenüber Versicherern, dient das Zertifikat künftig als Einstiegsvoraussetzung für die geplante Captive-Versicherungslösung, die der DeSH gemeinsam mit dem Versicherungsmakler Aon für die Branche entwickelt.
Die ersten ProtectZert-Urkunden übergab DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt nach den bestandenen Audits an Peter Fickler und Benedikt Bitzer von der Säge- und Hobelwerk Waltenhofen GmbH sowie an Tino Bracke, Attila Sarkany und Thomas Neumann von der Pollmeier Aschaffenburg GmbH & Co. KG. „Die Audits zeigen, dass in unseren Mitgliedsbetrieben bereits heute hohe Sicherheitsstandards umgesetzt werden“, betont Schmidt. „Gerade auch kleinere Unternehmen wie das Sägewerk Waltenhofen schaffen durch moderne, präventive Brandschutztechnik ein bemerkenswert hohes Sicherheitsniveau.“
Zertifikat ab sofort erhältlich
Mit „ProtectZert“ können Betriebe der Säge- und Holzindustrie ihre Brandschutzmaßnahmen strukturiert erfassen, bewerten und dokumentieren. Das Zertifikat bewertet organisatorische, bauliche und anlagentechnische Maßnahmen anhand einer transparenten Bewertungsmatrix. Die Prüfungen werden durch akkreditierte und unabhängige Fachprüfer durchgeführt. Die Akkreditierungsregelung stellt dabei Neutralität und Qualität sicher. „So können die Unternehmen in einem systematischen Selbstcheck bereits im Vorfeld prüfen, auf welchem Stand sie hinsichtlich ihrer Brandschutzsicherheit sind“, erklärt Schmidt.
Dokumentation und Voraussetzung für Captive-Teilnahme
Das Zertifikat dient nicht nur als Nachweis hoher Sicherheitsstandards gegenüber Versicherern, sondern ist auch Einstiegsvoraussetzung für die geplante Captive-Versicherungslösung für die Säge- und Holzindustrie, die der DeSH gemeinsam mit dem Versicherungsmakler Aon entwickelt. „Wir wollen den Unternehmen ermöglichen, sich schon jetzt und ohne Zeitdruck für den Erwerb des Zertifikats zu entscheiden“, so Schmidt. „Damit legen sie die Grundlage für eine belastbare Risikobewertung und eine faire Einstufung innerhalb der Captive.“
Technologieoffen, praxisnah und zukunftsorientiert
Ein zentrales Ziel des Zertifikats ist die Etablierung moderner, KI-gestützter Präventionssysteme. Thermografiekameras und Sensorik ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Hitzeentwicklungen und damit eine effektive Brandvermeidung, noch bevor Schäden entstehen. „Mit Hilfe von ProtectZert wollen wir innovative Technologien als sinnvolle Alternative zu Sprinkleranlagen bei kleineren Betrieben und als wirksame Ergänzung in gesprinklerten Anlagen etablieren“, erläutert Schmidt. „So heben wir das Sicherheitsniveau der Branche insgesamt an.“ Im nächsten Schritt sollen gemeinsam mit interessierten Unternehmen die Wirksamkeit und Schadensprävention dieser Systeme datenbasiert ausgewertet werden. “
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