
Säge- und Holzindustrie begrüßt Kurskorrektur bei Holzheizungen im GModG
Stellungnahme zum Gebäudemodernisierungsgesetz
Berlin, 13. Mai 2026 – Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) mit einer Kurskorrektur für Holz- und Pelletheizungen ausdrücklich. Die im Referentenentwurf noch vorgesehenen gesetzlichen Eingriffe beim Heizen mit Holz und drohenden Marktverwerfungen in der Wertschöpfungskette Wald und Holz sind im heute von der Bundesregierung beschlossenen Gesetz nicht mehr vorgesehen.
Nach intensiven Beratungen in den letzten Tagen wurde in der heutigen Kabinettssitzung das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet und im Zuge dessen die geplante gesetzliche Verankerung eines Kaskadenprinzips bei der energetischen Nutzung von Holz gestrichen. Aus Sicht des DeSH stellt diese Entscheidung eine wichtige Voraussetzung für funktionierende Rohstoffmärkte und das Gelingen der Wärmewende dar. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich die Bundesregierung von der geplanten gesetzlichen Verankerung einer Kaskadennutzung verabschiedet hat. Damit können Holz- und Pelletheizungen weiterhin einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Wärmeversorgung leisten und gleichzeitig Verwerfungen an Rohstoffmärkten vermieden werden“, erklärt DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang.
Positiv bewertet der Verband zudem, dass auch der ursprünglich vorgesehene zusätzliche Nachweis auf die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) aus dem Entwurf gestrichen wurde. „Neue Nachweis- und Dokumentationspflichten führen zu erheblicher Bürokratie, die es zu vermeiden gilt“, so Dr. Stephan Lang weiter.
Insgesamt sieht der DeSH den heutigen Kabinettsbeschluss als wichtigen Schritt für eine praxistaugliche und verlässliche Ausgestaltung der Wärmewende. Holz bleibt dabei weiterhin ein wichtiger erneuerbarer Energieträger im Wärmesektor. “
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