
DeSH-Statement: Deutschland schlägt EUDR-Verschiebung vor
Im Rahmen der laufenden Beratungen zur EU-Entwaldungsverordnung hat Deutschland nun einen eigenen Vorschlag zur Verschiebung der EUDR eingebracht. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) begrüßt den Vorstoß ausdrücklich. Sie können DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang dazu wie folgt zitieren:
„Es ist ein wichtiges und lange überfälliges Signal, dass Deutschland nun einen eigenen Vorschlag für eine einjährige Verschiebung für alle Marktteilnehmer und eine inhaltliche Überarbeitung der EUDR vorlegt. Mit Blick auf die verbleibenden acht Wochen bis zum Jahresende ist dieser Schritt alternativlos. Die gewonnene Zeit muss dann genutzt werden, um die Verordnung inhaltlich zu entschlacken und die Umsetzung in der Praxis deutlich zu vereinfachen. Der deutsche Vorschlag, die Weitergabe der Referenznummer ersatzlos zu streichen, ist der richtige Ansatz, um den bürokratischen Aufwand in der nachgelagerten Lieferkette deutlich zu reduzieren. Wir hoffen, dass damit auch in Brüssel nun der Weg zu einer Verschiebung frei wird.“
